Kein Wechsel von Minderung auf den großen Schadensersatzvon tcmueller

Der Bundesgerichtshof hat sich im Urteil vom 09.05.2018 – VIII ZR 26/17 – der Frage gewidmet, ob der Käufer nach erklärter Minderung zum großen Schadensersatz wechseln kann und kommt zu dem Ergebnis, dass der Käufer nach erfolgter Minderung nicht anstelle oder zusätzlich den großen Schadensersatz verlangen kann. Käufer müssen sich daher die Ausübung ihres Gestaltungsrechts wohl überlegen. Käufer können allerdings nach Minderung oder Rücktritt noch weitergehende Vermögenseinbußen als Schadensersatz fordern. Käufern ist daher lediglich verwehrt, ihre Entscheidung zu revidieren, am Vertrag festzuhalten oder ihn rückabzuwickeln.

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© Tobias Chr. Müller

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